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Wurmbefall beim Hund
Typische Symptome des Wurmbefalls: a.. mattes, struppiges Fell b.. Durchfall, evtl. Erbrechen c.. Gewichtsverlust trotz gleicher Futteraufnahme d.. Welpen haben oft einen dicken Bauch (den sogn. "Wurmbauch") e.. Schlappheit sowie Lustlosigkeit f.. Rutschen über den Boden mit dem Hinterteil
Spulwürmer
  Spulwürmer sind sehr widerstandsfähig und können über mehrere Jahre hinweg infektiös bleiben. Der Hund nimmt die winzigen Eier oral auf (z.B. beim Herumschnüffeln) - im Dünndarm entwickeln sich die Eier dann zu Larven. Die Spulwurmlarven wandern vom Dünndarm des Hundes über die Leber zum Herzen und durch die Lunge bis wieder zum Dünndarm, wo sie zu erwachsenen Würmern heranwachsen. Der erwachsene Wurm legt dort wieder seine Eier ab. Der Spulwurm kann auch den menschlichen Körper befallen und Symptome wie Fieber, Husten oder allergische Reaktionen hervorrufen.
Hakenwürmer
  Die Hakenwürmer sind beim Hund seltener anzutreffen, befallen aber auch ausgewachsene Tiere gern. Sie sind nur ca. 1 bis 2 cm lang und sehr dünn, so dass man sie häufig nur durch mikroskopische Kotuntersuchung mit Sicherheit nachweisen kann. Blutarmut kann zu den üblichen Wurmsymptomen noch hinzukommen.
Peitschenwürmer und Fadenwürmer
  Peitschenwürmer besitzen ein fadenförmiges Vorderende und ein kurzes, verdicktes Hinterende, so dass ihre Gestalt einer Peitsche ähnelt. Von Bedeutung in unseren Breitengraden ist vor allem der Hundepeitschenwurm , der einige Zentimeter groß wird. In den Tropen gibt es eine Vielzahl weiterer Peitschenwürmer, die auch für den Menschen gefährlich werden können. Man schätzt, dass mehrere 100 Millionen Menschen in Entwicklungsländern unter einem Peitschenwurmbefall leiden. Beim Befall mit Peitschen- und Fadenwürmern findet man häufig Blut im Urin. Hundepeitschenwürmer benötigen keinen Zwischenwirt und können daher ein und dasselbe Tier mehrmals befallen.
Herzwürmer
 Herzwürmer sind in zahlreichen Ländern Süd- und Osteuropas verbreitet. Die Larven der Herzwürmer werden durch Stechmücken übertragen. Die zunehmende Anahl von Tieren, die in Verbreitungsgebiete reisen oder aus diesen Gebieten importiert werden, führt zu einem möglichen Infektionsrisiko auch bei Hunden und Katzen in Deutschland. Auch heimische Stechmücken können die Herzwurmlarven übertragen!
Bandwürmer - Große Gefahr für Hunde
  Ein erstes Zeichen für den Befall von Bandwürmern könnte sein, wenn der Hund auf seinem Hinterteil "Schlitten fährt" (also auf dem Boden entlang rutscht). Bandwürmer verursachen ein heftiges Jucken in der Aftergegend, Bandwurmglieder bleiben auch als Einzelglieder beweglich und verursachen dadurch die unangenehmen Beschwerden. Ein sicheres Zeichen von Bandwurmbefall sind Bandwurmglieder im Kot des Tieres oder im Fell um den Afterbereich. Wie infizieren sich Hunde mit Bandwürmern? Im Gegensatz zu den anderen Wurmarten erfolgt die Infektion nicht direkt von Hund zu Hund. Bandwürmer benötigen einen Zwischenwirt. Dafür kommen Haustiere, Nager, Wildtiere, aber auch Flöhe, Haarlinge und nicht zuletzt der Mensch in Frage
Allgemein
Der Bekämpfung von äußeren Parasiten kommt damit eine große Bedeutung zu. Als Besitzer ist man zudem gut beraten, bei aller Hundeliebe die Hygiene nicht zu veressen.
Da die Unterscheidung für den Laien, um welche Wurmart es sich handelt, sehr schwierig ist, bekommt man die nötigen Informationen nur durch eine Kotuntersuchung beim Tierarzt!
Quelle: Tierarztpraxis Dr. Thomas Ringenberg
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